Compositing Tip: Max2AE

Oktober 27th, 2009 von Mephisto

Da 3D-Renderings bekanntlich immer gerne mehrere Stunden Berechnungszeit in Anspruch nehmen, versuche ich in letzter Zeit viele Renderings im Compositing zu verfeinern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr Kontrolle, gezieltere Ergebnisse und weniger Zeitaufwand.
Natürlich ist nicht alles machbar. Aber viele kleinere Effekte, die das Bild zum Schluss fotorealistisch wirken lassen sind oft mit nur wenigen Klicks erstellt.
In nächster Zeit werde ich mehrere Compositing-Tips posten.
Ein extrem nützliches Plugin, welches eine perfekte Schnittstelle zwischen 3D Studio Max und After Effects herstellt soll den Anfang bilden.
Max2AE von boomerlabs exportiert ohne Probleme Max und VRay Kameras, sowie verschiedene Helper Layer und Lichter zu After Effects.
So kann man im Compositing beispielsweise Lens Flares und Glüh Effekte auf Lichtquellen legen, Partikel-Emitter von After Effects mit den Helper-Layern verlinken oder auf schnellstem Wege Hintergründe austauschen.
Natürlich sind diese Effekte auch alle intern in Max machbar, brauchen jedoch extrem viel Renderzeit.

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Maskenpfad öffnen

August 18th, 2009 von Mephisto

Ich weiß nicht wie oft ich schon versucht habe, einen geschlossenen Maskenpfad wieder zu öffnen.
Auf creativecow.net hab ich nun endlich die Antwort gefunden. Es ist zu einfach:

1. Selektiere ein Segment auf dem Maskenpfad (zwischen zwei Scheitelpunkten).
2. Rechtsklick > “Pfade für Masken und Formen” > Häckchen bei “Geschlossen” deaktivieren.

Maske öffnen

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OSX auf normalem PC dank EFI-X

März 19th, 2009 von Fetch

bild-1-copy

Normalerweise ist es nicht möglich Apples Betriebssystem auf einem normalen PC zu installieren. Es gibt einige Ansätze bei der veränderte OSX Versionen verwendet werden, jedoch hab ich denen nie wirklich über den Weg getraut.

Seit einiger Zeit gibt es eine andere alternative: Den EFI-X Dongle.

efix

Ein kleines Dongle was im PC direkt auf die Hauptplatine an einen USB Steckplatz gesteckt wird. Beim Booten schaltet es sich dazwischen und ermöglicht das installieren starten von OSX.

Der Hersteller verspricht unter anderem die Updatefähigkeit. Somit können OSX updates direkt über die Softwareaktualisierung geladen und installiert werden. Dies war bei den meisten gepatchten OSX Versionen nicht möglich.

Hacken bei der Sache: Es kann nicht jede Hardware betrieben werden. Es werden, wie in “echten” Macs z.B. keine AMD CPUs unterstützt. Es gibt eine Liste mit unterstützer Hardware die laut Hersteller problemlos läuft.

Die Leistung die der Testrechner hier bringt kann sich sehen lassen.
Für 800$ sind die Ergebnisse schon sehr beeindruckend.

Für 170€ würde ich das ganze gerne mal testen und schauen ob es für mich eine Alternative wäre, vor allen Dingen als Arbeitsgerät.

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Prozedurale Texturen mit FilterForge

Februar 27th, 2009 von Mephisto

Wer kennt nicht die “wundervollen” 3D-Maps bei 3ds Max oder anderen 3D-Programmen. Man hat nahezu keine Einstellungsmöglichkeiten und die Ergebnisse sehen auch nicht immer berauschend aus. Da bleibt eigentlich nur die Möglichkeit im Internet nach speziellen Texturen zu suchen oder sich welche zu kaufen. Nur genau die Textur, die man benötigt findet man natürlich so gut wie nie.

Auf der Suche nach einer Textur für den Korpus meines Raumschiffes bin ich dann auf FilterForge gestoßen.
Ein Tool zum Erstellen von computergenerierten Texturen und eigenen Photoshop Filtern.
Es gibt eine nahezu unbegrenzte Auswahl an Einstellungen um sich so die Textur, von der man schon immer geträumt hat selbst zu basteln. ;-)
Wer nicht die Zeit hat selbst eine zu generieren, kann auf die Library der Filterforge Homepage zurückgreifen, die über 5000 vorgefertigte Filter bereitstellt.
Alle sind prozedural und können in einer beliebigen Auflösung (auch kachelbar :-)) gerendert werden.

Eines kann Filterforge aber nicht: Und zwar an die Echtheit einer abfotografierten Textur herankommen. Diese sind natürlich weiterhin die beste Möglichkeit sein Rendering perfekt aussehen zu lassen.

filterforge1
filterforge2

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“Focus Distance” in After Effects leichter animieren

Februar 26th, 2009 von Fetch

Mit der Kameraoption für “Depth of Field” (Tiefenunschärfe) in After Effects kann man, solange man mit 3D Ebenen arbeitet eigentlich jeder Szene noch mal einen schönen Look verpassen.

In den Kameraeinstellungen muss man jedoch der Kamera sagen worauf sie Fokussieren soll bzw. auf welche Distanz sie den Fokus legen soll. Das wird durch die Option “Focus Distance” realisiert.

Bei statischen Szenen bei der der Fokus immer die gleiche Distanz eingestellt ist macht das Ganze weniger Probleme, bei bewegter Kamera wird es in wenig kniffeliger.

Für genau das Problem gibt es diese Expression die ich hier gefunden habe.

length(thisComp.layer(”focusControl“).position, position)

anstelle von focusControl einfach den gewünschten Layernamen eintragen

Damit wird die ”Focus Distance” auf ein Layer/Objekt angewendet. Die Kamera stellt also immer auf dieses Objekt scharf.
Solange man nur einen Layer hat der scharf dargestellt werden soll trägt man diesen einfach in die Expression ein. Wenn jedoch mit Schärfeverlagerung gearbeitet wird bietet es sich an, ein Nullobjekt zu benutzen.

Sobald man das Nullobjekt animiert, ändert sich auch gleichzeitig die “Focus Distance”.

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Alphakanäle und Transparenz Tips

Januar 12th, 2009 von Fetch

Meine letzte Google Sucharie hatte mich auf einen kleinen Artikel stoßen lassen der sich mit dem Thema Alphakanäle beschäftigt. Nach einer kleinen Einleitung gibt es nützliche Tips im Umgang mit Alphakalälen in Cinema 4D und After Effects. 

KLICK

Aber mit Sicherheit auch nützlich für den allgemeinen Gebrauch.

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Mental Ray Memory Error trotz mrProxies

Januar 9th, 2009 von Mephisto

Hallo Leute,
vielleicht haben einige von euch schonmal was von den neuen mrProxies gehört, die nun Bestandteil des Mental Ray Renderers geworden sind.
So kann man ein Objekt mit einer hohen Anzahl an Polygonen klonen. Beim Rendering wird dann lediglich einmal das Objekt in den Zwischenspeicher geladen, was dem Benutzer ermöglicht beispielsweise einen Wald mit vielen hochauflösenden Bäumen zu rendern, ohne gleich eine Renderfarm mieten zu müssen.
Leider hat das Tool bei mir auf der Arbeit mit einem 32Bit System nie richtig geklappt. Bei einer zu hohen Anzahl von geklonten Objekten hat mir Mental Ray immer eine Fehlermeldung rausgehauen.
Für all diejenigen, die auch immer daran gelitten haben hab ich nun rein zufällig die Lösung gefunden. Sobald ihr ein mrProxy Objekt in eurer Szene habt und ihr es klonen wollt, dann wählt IMMER unter den Clone Options Instance aus. Unglaublich aber wahr. Es funktioniert!

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